Thema: Arrow Game |
ishina
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^ Wenn man sich nicht mit sinnvollem Inhalt füllt, dann ist und bleibt man leer, das ist korrekt.
< Wenn man seinen Sinn im Leben gefunden hat, kann es beginnen.
v So ist es. Was meinst du dazu?
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Thema: TV schauen - ja oder nein? |
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Hallo Shino,
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| Die 'Kritikpunkte', wenn man es so nennen mag, die du am Fernsehen findest lassen mich an ein ganz anderes Medium denken, welches diese aufzuheben scheint. Nämlich das liebe Internet, welches wir jetzt gerade, in diesem Moment, nutzen. Im großen und ganzen stimme ich mit dir überein, das Fernsehen besitzt all diese Mängel. Sehen wir uns aber an worin die Behebung dieser 'Fehler' mündet (im Internet) so muss man auch sagen: Perfekt ist dieses auch nicht. Es bietet zwar einiges an Freiheit, allerdings muss man sich auch eingestehen dass unmengen an willkürlichem Informationsfluß existieren, der oft genau so einseitig, banal oder schlichtweg falsch ist. Es mag schön sein dass jeder via youtube mehr oder weniger seinen eigenen kleinen TV-Sender unterhalten kann... andererseits kann auch JEDER in den Äther hinausblasen was er möchte. Betrachtet man sich einige der stumpfsinnigen Ergebnisse ist dies genau so schlecht... |
Du hast das ganz richtig erkannt, meine Kritikpunkte führen alle dahin, dass das Internet die Probleme des Fernsehens kuriert, richtig angwendet. Der Benutzer kann sich interaktiv den Inhalt selbst auswählen und zusammenstellen und kann dabei auf ein bretes Spektrum an Komponenten zurückgreifen. Jedoch ist das Internet - verglichen mit dem Fernsehen - sogar durchschnittlich auf einer noch niedrigeren Qualitätsebene anzusiedeln. Es bedarf eines an Scharfsinn und Vernunft, um Kriterien zu entwickeln, nach denen sich Informationen im Internet durch den Filter der Plausibilität betrachten lassen. Nur ein Bruchteil der Information ist vollkommen in Ordnung (inhaltlich) und davon ist wiederum nur ein Teil von guter Qualität. So ist es schwierig, wirklich gute Inhalte zu finden, wenn man nicht schon ein Netz von vertrauenswürdigen Autoren aufgebaut hat (die über Kreuzreferenzen meist gute Empfehlungen abgeben).
Das Internet ist ein Medium, das wie Goldwaschen in einem Fluss ist. Man findet in viel Sand ein paar Nuggets, die sind aber sehr wertvoll. Es spornt zur Selbstverantwortung des Empfängers an.
| Zitat: |
| Nur eine kurze Antwort auf eine lange Passage: Ausschalten, also den Sendern die Einschaltquoten verweigern, ist auch eine Form von "Verantwortung übernehmen". Man entzieht sich schlichtweg dem schlechten Programm und zwingt so die Sender zur Ergreifung von Maßnahmen. Das einzige Problem ist bisher nur dass entweder a) Noch nicht genug Leute abschalten oder b) die Sender nicht wissen wie sie darauf reagieren sollen. |
Ausschalten ist eine ähliche Lösung wie nicht wählen gehen. Es ist eindeutig, dass eine Mehrheit der Empfänger sich nicht interessiert zeigt, die Möglichkeiten anzunehmen - aber keiner davon nimmt dadurch die Möglichkeit wahr, zu sagen, was ihm nicht passt. Zumal die Fernsehstationen a) sich nicht um die Meinung des Einzelnen kümmern b) gar nicht auf die individuellen Wünsche jedes Einzelnen eingehen könnten. Fernsehen hat einfach inhärente Probleme, wie oben erwähnt.
| Zitat: |
| Und ja, Peter Lustig war ein ausgezeichneter Moderator. Leider mochte er im realen Leben Kinder überhaupt nicht. Das ist aber eine andere, nebensächliche Geschichte und tut hier nichts zur Sache. (dennoch wollte ich es erwähnt wissen XD) |
Danke für diese Fußnote! Das finde ich sehr interessant - er hat sich sicher für die Inhalte interessiert, aber nie für seine Endkundschaft. Nur für seinen Nachbar. Ach, ich vermisse Formate wie Löwenzahn, die auch für mich interessant sein könnten, noch heute.
Liebe Grüße
Simon
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Thema: Religion / Glaube |
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Ich für meinen Teil wurde in einem römisch-katholischen Haushalt erzogen (wie es die meisten Kinder hier am Land in Österreich erlebt haben), habe mich mit der Religion allerdings nie identifizieren können - und mich so bald es mir nur möglich war, davon losgelöst und bin nicht mehr in die Kirche gegangen. Kirche war dumm und ich habe alles probiert um die Aussagen der Kirchenleute zu konterkarieren. Das war eine Zeit, in der ich die Welt als geregelt durch Äußerlichkeiten gesehen habe - ein überzeugter Exoteriker also.
Mit den Jahren habe ich nun wieder einen Zugang zur Religion gefunden, abseits der Lehren, die mir als Kind mitgegeben wurden. Ich habe einen eigenen Zugang gefunden, der alle Fragen bisher erklärt und ein holistisches Weltbild vermittelt, dass Sinn und Zweck dieses weltlichen Daseins hinreichend erklärt. Wie Steve Pavlina in seinem Podcast Beyond Religion erklärt, ist es falsch, beispielsweise zu sagen: Ich bin Christ. Denn ich bin kein Christ und auch kein Muslim, am Ende bin ich auch nicht mein Körper, mein Auto oder mein Haus. Ich bin meine Seele, der unsterbliche Teil an mir, der diesen Körper und diese Welt transzendendiert, wenn ich einmal meine momentane Hülle verlasse - je nachdem, wie verhaftet ich in dieser Welt bin, kehre ich wieder oder komme an einen anderen Ort.
Religion als Begriff wird meist missverstanden. Die Etymologie ist unklar, deutet aber darauf hin, dass mit Religion die Rückverbindung mit Gott (wie immer man ihn auch wahrnehmen möge, auch wenn man ihn nicht an ihn glaubt, nimmt man ihn doch noch immer in einer ablehnenden Form wahr) und das Vertrauen an ihn bedeutet. Nicht mehr, nicht weniger. Religionsgemeinschaften sind nur Vertreter einer Interpretation dieser Lehre, doch sie haben alle das selbe Fundament, wodurch die einzigen Konfliktquellen in der Religion daher stammen, dass die menschengemachten Unterschiede überbewertet und die ursprünglichen Gemeinsamkeiten unterbewertet werden. Was Youki schön erklärt hat ist ebenfalls etwas, woran ich glaube (Glaube nicht im Sinne von 'meinen, aber nicht wissen', sondern Glaube im Sinne von 'tiefes Vertrauen'): Gott ist die pure Liebe und damit ist die Liebe auch Gott, egal wie Gott für einen aussehen mag.
Die Glaubensrichtung, der ich mich am ehersten hingezogen fühle, ist der Krishnaismus, als Strömung des Hinduismus, der Gott vom unpersönlichen zum persönlichen Gott erhebt, in der Form von Sri Krishna (bzw. Vishnu) und seinen Avataren. Ich kann mir Gott nicht ohne persönliche Form vorstellen und es ist ein wohltuender Gedanke, dass er auch einst unter uns geweilt hat statt uns nur ständig untätig zu beobachten. Das Grundprinzip des Universums ist Aktivität und das beweist Gott damit, ständig unter uns zu sein. Es regt uns dazu an, selbst aktiv zu sein und unser Leben im Bewusstsein unserer Identität (als Seele) zu formen. Das höchste Ziel der Seele ist und bleibt das Erreichen der höchsten Schwingung der Liebe und damit die Rückkehr in einen göttlichen Zustand (bzw. das Weilen auf göttlichen Planeten in der ständigen Präsenz Gottes und ständiger extatischer Glückseligkeit).
Das ist grob mein Weltbild. Ich verdamme den Materialismus nicht, bin aber davon überzeugt, dass es nicht weit genug greift. Die Materie ist irgendwo vorbei und dann muss es noch weiter gehen, denn es gibt Dinge, die die Wissenschaft nie erklären wird können.
Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Boden dieses Bechers wartet Gott.
Nur zu gerne schließe ich das Posting dazu passend mit einem von Herzen kommenden: Hare Krsna!
Liebe Grüße
ishina
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Thema: TV schauen - ja oder nein? |
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Fernsehen ist ein sehr kontroverses Thema, wie man ganz klar an den Aussagen in diesem Thread erkennt. Einerseits beschäftigt sich ein jeder damit, andererseits ist keiner mit dem zufrieden, was angeboten wird.
Zu meinem Fernsehverhalten: Ich sehe nicht viel fern. Die einzigen Sendungen, die ich regelmäßig schaue, sind Dinge, die ich seit jeher ansehe. Für mich ist das momentan die Formel 1-Weltmeisterschaft und manchmal andere Motorsportformate, sowie brauchbare Wissenssendungen (abseits von Galileo und Co). Es finden sich immer wieder Perlen, was mich erfreut. Viel Zeit verbringe ich allerdings nicht davor - der PC ist hier eher etwas, wo ich die Zeit einschränken könnte, die ich davor verbringe.
Das Fernsehen hat in meinen Augen einen wirklichen Nachteil: Es ist und bleibt ein Medium, das einseitig vom Sender gesteuert wird und nur sehr beschränkte Interaktion bietet. So wählt der Rezipient die Inhalte nicht bewusst aus, sondern setzt sich der Willkür der Programmgestalter aus. Wer seine Verantwortung bis zu so einem Punkt abgibt, darf sich nicht beschweren, wenn er nicht das präsentiert bekommt, was ihn interessiert - wer Verantwortung übernimmt, wird sich das, was ihn interessiert, on demand selbst suchen und Inhalte übergehen, die ihm nicht zusagen.
Mit der Selbstverantwortung ist es allerdings nicht so weit her in diesen Zeiten. Es gibt abertausende schlechte bis sehr gute Bücher zu diesem Thema und doch ist die Penetrationstiefe dieser Thematik relativ zur Gesamtbevölkerung immer noch erschreckend niedrig. Lieber regt sich der 08/15-Verbraucher über das auf, was ihm auf dem Silberteller präsentiert wird, als dass er die Verantwortung dafür übernimmt, dass er sich nur das auf den Teller legt, was ihm zusagt.
Fernsehen wird diese Option allerdings nie bieten können, es sei denn, das Medium transformiert sich selbst in einen parallelen Stream, bei dem Nutzer aus Inhalten wählen können. Das geschieht zwar bereits in Form von Kanälen, aber das Angebot sollte breiter sein und dabei die Zeitabhängigkeit verlieren (zB eine Sendung, deren Ausstrahlung ursprünglich um 18:00 begann, erst um 19:00 zu sehen beginnen ohne etwas zu verpassen). Das sind Zukunftsvisionen, wie Fernsehen einmal aussehen könnte, doch denke ich, dass der Gewinn in keiner Relation zum Aufwand steht - aus der Sicht eines TV-Senders - denn die breite Masse nimmt die Inhalte dankbar an, egal, wie sie aussehen.
Dass es mit der Qualität der Inhalte mittlerweile objektiv abwärts gegangen ist, ist nicht zu bestreiten. Ich würde mich in dieser Argumentation nur in einem Bereich befinden, in dem ich das, was bereits gesagt wurde, wiederholen würde, also erspare ich euch das redundante Lesen des selben Textes.
Wenn ihr mich fragt, was man meiner Meinung nach an der Situation ändern kann, dann muss ich euch enttäuschen und euch erklären, dass man Menschen nicht verändern kann. Je mehr ihr euch bemüht, einen Menschen gegen seinen Willen zu verändern, desto eher wird er sich gegen jegliche Veränderung sträuben. Wenn es einen Weg gibt, dann lautet dieser Weg: Erziehung durch Vorbild. Wenn ihr euer Verhalten konsequent lebt und andere beginnen, die Vorteile darin zu sehen, erfolgt dieser Bewusstseinswandel wie von alleine - und verläuft exponential, wenn wir davon ausgehen, dass ein jeder Mensch zumindest 20 andere Menschen zumindest potentiell mit seiner Gewohnheit motivieren kann.
Ich halte es somit mit nobody: Abschalten!
Peter Lustig war übrigens ein ausgezeichneter Moderator!
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ishina
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^ Einen Strandurlaub nehme ich immer gern - ich war schon lange nicht mehr am Meer!
< Wobei mir die großen Süßwasserseen mehr geben.
v Wo fährst du dieses Jahr auf Urlaub?
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ishina
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^ Viva la vida, würde man meinen.
< Zumindest gehe ich mit der Meinung konform.
v All good things come to an end!
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Thema: was lest ihr gerade? XD |
ishina
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Momentan bin ich wieder unstet. "The Purposeful Primitive" von Marty Gallagher ist wohl mein Favorit.
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ishina
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^ r = rand.getNextValue();
< r.getMessage() { = randomness activated }
v Werde bitte wieder konkret.
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Thema: Was hört ihr gerade? |
ishina
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IQ - The Narrow Margin [20:00]
Ein großartiger Abschluss eines wunderschönen Albums (Subterranea).
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ishina
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^ Dass das Leben an der Universität nicht immer kuschelig ist. Ansonsten hat er wahrscheinlich von 50 Kanji gesprochen, 50 Alphabete existieren zwar, dafür muss man aber schon sehr exotische Alphabete kennen.
< Denn das ist es allerdings nicht, wenn man sich wirklich hinein hängt.
v Allerdings zehrt man danach sein ganzes Leben von seiner Ausbildung.
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ishina
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^ Ich kann sie lediglich nicht lesen, aber sie sehen schick aus.
< Das haben fremde Alphabete so an sich.
v Du beherrschst aber zumindest eines.
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ishina
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^ Nicht ganz - oder ist der Mond etwa geschrumpft?
< Meine Augen sehen gerade wahrscheinlich ein wenig müde aus.
v Was wünschst du dir vom Leben?
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ishina
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^ Mir fällt ad hoc nichts ein. Ein schönes Weihnachtsfest, das ist immer gut.
< Ich habe da keine speziellen Vorstellungen.
v Irgendwann wird man zu alt für Weihnachtsgeschenke?
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ishina
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^ Ich habe gestern gehört, dass der Körper nur 4 Stunden täglich für seine Regeneration benötigt. Ich habe ca. 4h30' geschlafen, das sollte also reichen.
< Ich habe trotzdem das Gefühl, dass es nicht reichen kann.
v Du schläfst sehr gern.
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