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Zum Ende der Seite springen Fading Into Memories
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Shino Shino ist männlich
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Es dauerte nicht lange, bis das Dickicht des Djungels mich verschluckt hatte und ich für die Augen der Welt unsichtbar geworden war. Ein unentwirrbares Geflecht aus Schlingpflanzen, mit Moos bewachsenen Baumstämmen und riesenhaften Blättern umgab mich von allen Seiten, wich mal ein paar Meter zurück, um einen Weg frei zu geben, stieß dann jedoch gierig hervor und verschlang alles, das ihm fremd und nicht natürlich war. So auch mich, der ich bedächtig einen Fuß vor den anderen setze, über Wurzeln kletterte und unter den Baumkronen hindurch schritt, durch die nur hier und da ein fahler, einzelner Lichtstrahl seinen Weg zu dem mit Laub bedeckten Boden fand.

Obwohl ich keinem ausgewiesenen Pfad folgte, verlief ich mich doch nicht. Ganz im Gegenteil näherte ich mich zielstrebig einem bestimmten Punkt, der mich Anzog, wie ein Magnet einen Eisennagel, auf einem Weg, der nicht materiell, sondern in Form eine Kraft existierte, die mir die Richtung vorgab. Ich wandelte auf dem Lebensstrom.

Wie genau ich dies anstellte, war mir selbst ein Rätsel. Ich hatte lange Zeit versucht, mir über diese neue Fähigkeit klar zu werden, doch es war mir nie gelungen, sie mit irgendeiner anderen menschlichen Sinneswahrnehmung zu vergleichen. Den Lebensstrom konnte man nicht sehen, nicht hören, nicht riechen, nicht schmecken und im Grunde sogar nicht einmal fühlen. Zumindest nicht wenn man mit „fühlen“ ein Gespür auf seiner Haut meinte.
Irgendwann hatte ich mich einfach damit begnügt, dass ich wusste wo der Lebensstrom entlang floss und ihm auf diese Weise folgen konnte. Wie auch jetzt.

Mit sicherem Schritt marschierte ich an einem großen, unförmigen Felsen vorbei, der selbst einige der Bäume in dieser Richtung noch an Größe übertrumpfte und kletterte über einen eingestürzten, von Pilzen und Farnen überwucherten Baumstamm hinweg, der mir den Weg versperrte. Dahinter lag eine Art Pfad, der von weiteren überdimensionalen Pflanzen gesäumt war und sich in schlangenartigen Kurven hinter den hohen Gesteinsbrocken wand. Ich folgte dem Pfad, wurde schon bald einmal mehr von der grünen Hölle verschlungen und an anderer Stelle wieder ausgespuckt…

Der Ort, an dem ich mich nun befand, war auch grün. Doch es war nicht die Farbe der Pflanzen, die ihm sein eigentümliches Erscheinungsbild verlieh, sondern ein ganz besonderer Glanz. Der des Lebensstroms.
Mitten in den Tiefen des Djungels war der Lebensstrom an die Oberfläche des Planeten getreten und hatte sich in einem Becken gesammelt, gleich einem See oder einem Teich.
Die Überreste der alten Landschaft zeigten sich noch hier und da auf der Oberfläche des Beckens, das geisterhaft um sein eigens Zentrum rotierte und die gesamte Umgebung in ein unwirkliches, Türkises Licht tauchte. Knorrige Wurzeln, die aus der glänzenden Flüssigkeit auftauchten und dann wieder in ihr verschwanden, vereinzelte Felsen und Riesenfarne. Sie wirkten wie stumme, unbewegliche Bewohner dieses tiefen Gewässers, gleichsam seltsam heimisch und fehl an ihrem Platz.

Dieser See war der Überrest. Der letzte verbliebene Zeuge der Katastrophe, die sich hier vor Jahren ereignet hatte. Als der Lebensstrom die Hülle des Planeten durchbrochen und Mideel unter sich begraben hatte. Der Ort wirkte so friedlich, dabei war er vor einiger Zeit noch das Epizentrum einer kleinen Apokalypse gewesen. Doch nun befand die Stadt sich in ihrem Weideraufbau und vergaß die alten Schrecken.

Ich versuchte den Kreislauf aus Zerstörung und Wiederaufbau zu verstehen, doch ich konnte es nicht. Ich war zu klein, einfach viel zu klein, um es zu verstehen. Ich wollte den Planeten um Rat fragen. Und so stelle ich mich an die Ufer dieses Sees und wartete.

(Ich wollte mich nicht vor den micha drängen, beim posten, aber der Enthusiasmus hat mich gepackt XD. Damit ist Will offiziell in der Nähe von Mideel angekommen xD. Wie gesagt, er wartet XD)

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11.10.2009 13:30 Shino ist offline E-Mail an Shino senden Beiträge von Shino suchen Nehme Shino in deine Freundesliste auf
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Nachdem wir noch ein paar Worte gewechselt hatten, begaben sich die Meisten, inklusive mir selbst, zu Bett. Nachdem dieses seltsame Zusammentreffen mit Kasha beendet war, fühlte ich mich gleich wohler in meiner Haut und so hatte ich einen angenehmen, traumlosen Schlaf.

Ich erwachte früh am Morgen, zwar ausgeruht aber auch schmutzig und hungrig. Lange war es her, dass ich in einem aufgebautem Camp hatte schlafen müssen und all die Erinnerungen kamen nach dem Aufwachen zurück. Ich schmunzelte leicht und schnappte mir ein paar Klamotten aus meiner Tasche, die ich mit nach draussen nahm.

Relativ in der Mitte des Camps stand ein größeres Zelt, in dem ich duschen konnte. Das mitgeführte Wasser war wie immer knapp bemessen, aus offensichtlichen Gründen. Nach einer viel zu kurzen Dusche besuchte ich das Kantinenzelt, in dem es ein gesundes Frühstück gab. Ich saß mitten in einer Gruppe von Soldaten, sprach jedoch nicht mit ihnen, während ich aß. Brötchen, Butter, verschiedene Beläge, Kaffee, Tee.

Als ich mit dem ersten Frühstück fertig war, kam das zweite Frühstück, und so trat ich aus dem Zelt heraus und zündete mir eine Kippe an. Ich lugte kurz in die Zelte hinein, in denen die Anderen von gestern wohnten, um ihnen mitzuteilen, dass ich bald aufbrechen würde, und dass sie mir immer noch gern folgen dürften, wenn sie es wollten. Danach machte ich mich auf in meine eigenes Zelt, packte meine Sachen zusammen und verstaute sie im Cerberus, der immer noch ein wenig zerschrammt war.

Dann lehnte ich mich an die Maschine und wartete noch eine Weile. Ein paar kamen tatsächlich, und so waren wir wohl eine kleine Karawane. Ich hinterliess Ace eine Notiz, da ich ihn nicht finden konnte. Ich war mir sicher, dass er mit ShinRa Equipment schnell in Mideel sein würde, falls er Interesse hatte der Stadt ebenfalls einen Besuch abzustatten. Schliesslich brachen wir gen Süden auf, um den kleinen Hafen zu erreichen.

Es dauerte nur etwa den halben Tag, und alle kamen gut mit, so dass ich nicht unnötig langsam fahren musste. Als wir die Fähre erreichten, mussten wir feststellen, dass jemand von ShinRa bereits unser aller Überfahrt bezahlt hatte. Ob es wohl Ace war? Vielleicht aber auch ein anderer Sympathisant. Ich dachte nicht weiter darüber nach, sondern fuhr mein Motorrad vorsichtig auf die Ladefläche, gefolgt von den Anderen. Während der mehrstündigen Überfahrt aßen wir zusammen im Bordrestaurant zu mittag und unterhielten uns über dies und das. Bald erreichten wir den Hafen auf der Mideel Insel und verliessen die Fähre.

Als sich die Gruppe wieder versammelt hatte, informierte ich sie kurz über den anstehenden Weg. Okay, um nach Mideel zu kommen folgen wir einfach ein paar Kilometer dem Strand hier, dann können wir einen Hügel hinauf in den Dschungel fahren. Von dort aus sind es nur wenige Stunden bis wir in der Stadt sind. Das Leuchten des Lebensstromes wird uns Abends den Weg durch den Dschungel weisen. Folgt einfach meinem Rücklicht, falls ihr euch nicht sicher seid.

Mit diesen Worten gab ich Gas und wühlte den Sand ein wenig auf, bis der Cerberus Haftung bekam und davon düste. Die Reise am Strand war recht entspannend, denn das Rauschen des Meeres wurde nur von dem Surren der Motoren unterbrochen. Bald erreichten wir die Auffahrt in den Dschungel, und mittlerweile war sogar ein Schild errichtet worden, dass den Weg weiste.

Es wurde schon wieder Dunkel, als wir uns durch die Bäume und Pflanzen arbeiteten, um die Stadt zu erreichen, die nach einer Weile durch ein heller werdendes, grünes Glimmen im Dickicht zu erkennen war.

Wir sind bald da, ich hoffe die Reise hat sich gelohnt., rief ich.

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11.10.2009 17:20 HorneT ist offline E-Mail an HorneT senden Homepage von HorneT Beiträge von HorneT suchen Nehme HorneT in deine Freundesliste auf Füge HorneT in deine Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von HorneT anzeigen
nobody nobody ist männlich
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Wir waren nach einer nicht allzu anstengenden Reise nun beinahe in Mideel angekommen als Jarod sich an unsere Gruppe wandte:
Wir sind bald da, ich hoffe die Reise hat sich gelohnt.

Und ob sich die Reise lohnen wird! rief ich ethusiatisch.
Lange war ich nicht mehr so guter Stimmung gewesen.
Ich konnte förmlich spüren,wie wir unserem Ziel näher kamen, je heller das grüne glimmen im Dickicht vor uns wurde, desto mehr fühlte ich mich von Energie durchflutet!
Ich hatte das Gefühl, es könnten Funken überspringen, wenn ich meine Handflächen nah aneinander halten würde.

Obwohl wir den Ganzen Tag unterwegs gewesen waren war ich hellwach.
In Mideel befand sich angeblich ein Mako-See. Und was gibt es wo es Mako gibt? Materia! Ich konnte es kaum erwarten anzukommen!

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11.10.2009 19:34 nobody ist offline E-Mail an nobody senden Beiträge von nobody suchen Nehme nobody in deine Freundesliste auf
mic-exp mic-exp ist männlich
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Nach ein paar kurzen Wortwechseln reisten wir also zusammen weiter und Müdigkeit kam unter den anwesenden Zivilisten, wie auch Soldaten auf. Der Abend musste für den ein oder anderen wohl ziemlich anstrengend gewesen sein, könnte man meinen, dass in so ruhigen Zeiten, die Soldaten von ShinRa nicht mehr alle Tage in den Kampf ziehen müssen.

Ich hingegen war wach. Man hatte einen dicken Holzscheit in mein Feuer geworfen und dann unverschämter Weise dabei den Brandbeschleuniger vergessen, so dass die Flamme wohl die ganze Nacht lang munter lodern würde, bis sie langsam, ganz langsam wieder erlischen würde, um ein ander Mal um so höher empor zu steigen. Die Menschen um mich herum verwickelten sich langsam allesamt in unscheinbare Gespräche, welche sich in meinen Ohren, ohne mich dabei auf bestimmte Gesprächsfetzen zu konzentrieren, in einem monotonen Gebrabbel zerliefen. Es dauerte nicht lange, da fand sich meine Hand an der Waffe und mit einem Seufzer verließ ich das Versorgungszelt, um in der Nacht noch ein wenig meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Als es leise im Lager wurde, konnte man noch ein helles Surren in der Dunkelheit vernehmen, wie Metall die Luft zerschnitt. . .

Mit einem müden Murren, öffnete ich am nächsten Morgen die Augen und blinzelte in die Morgensonne. Ich ließ ein Gähnen verlauten und zog es vor noch ein wenig liegen zu bleiben, um das träge, morgendliche Geschehen des Lagers aus mittlerer Entfernung zu begutachten. Ich hatte den Rest der Nacht in meinem Schlafsack und mit Willow unter dem freien Himmel verbracht. Der schwarze Chocobo teilte sein Gefieder mit mir und gab mit jedem Ausatmen ein ruhiges, zufriedenes Geräusch von sich, wobei die Wärme meines längsten und besten Freundes deutlich durch den dicken Stoff zu spüren war. Ein herrliches Aufwachen, wie ich es schon lange nicht mehr hatte. Noch ein Gähnen später entschied ich mich dazu, mich aufzuraffen, denn von irgendwoher roch es nach Essen, was den hoffnungsvollen Gedanken in mir aufblitzen ließ, dass die Soldaten vielleicht noch eine Ration für mich erübrigen könnten. . .

Der südliche Hafen...
Er erstreckte sich vor mir und kalte, salzige Seeluft füllte meine Lungen. Das Rauschen der Wellen hatte etwas Beruhigendes und die Reise hier hin verlief ohne größere Zwischenfälle. Rauch stieg aus meinem Mundwinkel empor und der Glimmstengel glühte fröhlich vor sich hin, dann wand ich Willow mit einem kurzen Befehl der Gruppe zu.

"Hier werden sich unsere Wege wohl wieder trennen."

Eine kurze Erklärung meines kurierdienstlichen Auftrags folgte, dann warf ich Jedem einen anerkennenden und durch meine orangene Brille gedämpften Blick zu, mit dem ich mich verabschiedete, machte mich auf in das Innere des Ortes.
Ein Anruf hatte mich auf dem Weg hier hin ereilt, indem mir die hysterische Stimme meiner Tante die Nachricht überbrachte, dass Herr Crimson sich irgendwo am südlichen Hafen herumtreiben musste, was mir den Weg in die Region von Fort Condor erspart hatte und ich noch ein Stück weiter mit dieser seltsamen Gruppe reisen konnte. Irgendwie gefiel mir die bunte Zusammenwürfelung dieser Charaktere.

-------

"Keine Ursache. Wir haben zu Danken, Mister Crimson, für ihren Einkauf"

So verabschiedete ich mich von dem Stammkunden und verlor im selbigen Augenblick, das ich mich mit Willow von ihm abwand, jenes nette Verkäufer-Lächeln, wozu mich meine Tante stets "animiert" hatte. Und damit war meine Reise dann auch schon wieder vorbei.
Gott wie ich es hasste ....
Genau so wie ich diese Theke im Laden nicht ausstehen konnte...
Und vor allem die Langeweile, die mich in Midgar tagtäglich heimsucht...
Ich könnte ....

Nicht wenige Zeit später fand ich mich auch schon an der Anlegestelle der Fähre wieder, an der meine "Reisegruppe" auf die nächste Überfahrt wartete.

"Mal sehen, was in Mideel so abgeht..."

So fügte ich mich mit ein paar legeren Worten wieder in die Gruppe ein, als wäre ich überhaupt nicht weg gewesen und berichtete auf der glücklicherweise schon bezahlten Überfahrt von meinem Vorhaben, mir, bevor ich wieder in die Einöde der Langeweile zurückkehre, noch einen kleinen Ausflug zu genehmigen, war ich in Mideel schließlich noch nie gewesen. Mal sehen wie lange es dauern würde, bis die nervige, alte Schachtel davon Wind bekommen würde ....

--------

"Wir sind bald da, ich hoffe die Reise hat sich gelohnt."

Das hoffte ich auch. Willow hatte es wirklich nicht schwer gehabt sich durch das Unterholz der unbefestigten Wildnis zu bewegen und zusätzlich waren wir auf unserer Reise nicht, wie von mir erhofft, auf irgendwelche unangenehmen Zwischenfälle gestoßen. Diese Tatsachen wirkten sich damit auch unwiderruflich auf meine Stimmung aus und ich gab ständig undefinierbare, seufzende Geräusche von mir, die sich spontan aus meiner Langweile manifestierten.

"hgnaaaaa"

Da war schon wieder eins....

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Wer andern eine Grube gräbt, braucht meinen Spaten.
Gute Verleihbedingungen!

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Der Mensch wird frei geboren ... und dann eingeschult.

13.10.2009 13:04 mic-exp ist offline E-Mail an mic-exp senden Beiträge von mic-exp suchen Nehme mic-exp in deine Freundesliste auf Füge mic-exp in deine Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von mic-exp anzeigen
Kuja Kuja ist männlich
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Den Spaßvogel, der wie die Motte vom Licht von diesem kleinen "Event" hier geradezu angezogen wurde, ignorierend, wandte ich mich an den Offizier unter mir ... Mr. Adam hieß er, glaub ich; "Befehl zur Sicherung des Testgeländes geben, Straßen räumen lassen. Der öffentliche Verkehrsweg war in erster Linie nur zum Transport unserer Ausrüstung und der Panzer da und nicht für eine Blockade gedacht ... danach bereit machen zum Abmarsch. Wir müssen morgen früh raus." Auch wenn ich Jarod zugestimmt hatte, ihn und seine kleine willkürlich zusammen gewürfelte Gruppe zu begleiten, so gab es für mich immernoch etwas zu erledigen, bevor ich mich aus meinen Pflichten den ShinRa gegenüber entziehen und die Reise ins Ungewisse wagen konnte. Und so wie's aussah, schien Mr. Adam ebenfalls nicht wirklich davon abgeneigt zu sein, ebenfalls nach Mideel zu reisen, also entschloss ich kurzerhand, ihn vorläufig zu meiner rechten Hand zu befördern, damit er offiziell einen Grund hatte, dabei zu sein ... Urlaub innerhalb der Armee zu bekommen war momentan wohl recht schwer. Ich wusste noch wie es damals bei mir war, als ich noch der Marine von Junon diente und eigentlich ... so gut wie nie frei hatte. Es gab seltsamer Weise immer was für uns zu tun. Egal, ob's nun Sinn gemacht hatte, oder nicht.

Während die Gruppe um Jarod die Nacht im Lager des Testgeländes verbracht hatte, hatte ich mich mit Mr. Adam bereits auf den Weg zum Hafen gemacht, um die Überfahrt der Gruppe zu arrangieren und um mich von dort aus - über Umwege - auf eigene Faust nach Mideel zu begeben. Es gab noch gewisse Dinge zu erledigen, die die Forschungseinrichtung der ShinRa Corp. mir aufgetragen hatte, weshalb ich mich, gemeinsam mit Mr. Adam, für eine Weile zwangweise wieder von Jarod und Co. trennen und somit per Helikopter die große Strecke über's Meer zurücklegen musste. Anfangs war es seltsam gewesen, das Budget und die Möglichkeiten ShinRa's dermaßen ausnutzen zu können, doch je öfter man das machte, desto mehr gewöhnte man sich daran ... und in letzter Zeit war ich wirklich mehr Laufbursche und Versuchskaninchen anstatt der Leiter der Waffen- und Technologieabteilung.

Nachdem ich die mir aufgetragene Arbeit auf unserem kleinen Zwischenstop, nicht unweit von Mideel entfernt, erledigt hatte, stand unserer anschließenden Reise zu unserem eigentlichen Ziel nichts mehr im Wege. Jarod musste wohl gerade am Strand losgefahren sein, als sich der schwarze Helikopter der ShinRa in die Lüfte erhob und den selben Weg einschlug. "Wir sollten bald da sein, Mr. Adam.", sagte ich zu meinem Offizier, den ich als einzigen aus dem Testgelände abgezogen und mitgenommen hatte. Doch hätte ich geahnt, wer oder was mich in Mideel bereits unbewusst erwartete ... wäre der gesamte Trupp vom Testgelände samt Maschinerie mit mir hierher gekommen.

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"Be just or be dead."

16.10.2009 06:05 Kuja ist offline E-Mail an Kuja senden Homepage von Kuja Beiträge von Kuja suchen Nehme Kuja in deine Freundesliste auf MSN Passport-Profil von Kuja anzeigen
Irgendsoeintyp Irgendsoeintyp ist männlich
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Befehl zur Sicherung des Testgeländes geben, Straßen räumen lassen.
Der öffentliche Verkehrsweg war in erster Linie nur zum Transport unserer Ausrüstung und der Panzer da und nicht für eine
Blockade gedacht ... danach bereit machen zum Abmarsch. Wir müssen morgen früh raus.

Ich nickte knapp, ging kurz aus dem Zelt und verteilte die Befehle an die erst besten Soldaten die ich erwischen konnte. Danach wante ich mich wieder dem Projektleiter zu um klarheit über die Reise nach Mideel zu bekommen.
Nach einem kurzen gespräch stand fest das wir dorthin aufbrechen werden. Der Projektleiter ernannte mich kurzerhand zu seiner rechten Hand und noch am selben Abend brachen wir auf. Während der Reise mit dem Helikopter nach Mideel wurde nicht viel gesprochen. Wir hielten auch nur kurz, da der Projektleiter anscheinend noch etwas zu erledigen hatte.
Ich fragte nicht nach ... wahrscheinlich befehle von ganz oben ...
Nachdem wir wieder gestartet waren wante sich der Projektleiter kurz zu mir und sagte
Wir sollten bald da sein, Mr. Adam.
Ich musste zugeben ich war ein wenig beeindruckt, das er überhaubt meinen Namen wusst.
Ich bin schon gespannt was uns dort erwartet, Sir. Ich habe gehört dort soll es einen atemberaubenden Mako-See geben.
Übrigends sie können mich ruhig Rou nennen.
16.10.2009 22:03 Irgendsoeintyp ist offline E-Mail an Irgendsoeintyp senden Beiträge von Irgendsoeintyp suchen Nehme Irgendsoeintyp in deine Freundesliste auf Füge Irgendsoeintyp in deine Kontaktliste ein
HorneT HorneT ist männlich
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[OOC: Sorry Leute. Bis hier her war das RP ja eher an den Haaren herbei gezogen, aber nun wird die Story, die wir schon so lange geplant hatten, endlich beginnen. Zwar zu Beginn noch etwas langsam, aber ich hoffe es wird euch gefallen.]

Als sich das Dickicht des Dschungels vor meiner Maschine lichtete, und sich die Stadt Mideel aus dem halbdunkel schälte, war der Anblick ein merkwürdiger. Zwar hatte ich gehört, dass der See, in dem sich der hervor gebrochene Lebensstrom beruhigt hatte, von ShinRa Soldaten bewacht wurde, aber das Szenario, dass sich mir darbot, war dennoch auf eine, nicht von der Hand zu weisende Art beklemmend.

Wir verliessen den Dschungel auf einem felsigen Plateau, von dem man die Stadt überblicken konnte. Kurz brachte ich die Maschine zum Stehen und ließ den Blick schweifen. Nur wenige der Holzbauten, die einst die Stadt ausmachten, waren noch vorhanden. Einige hatten ihre Häuser in diesem Stil gebaut, doch die meisten Behausungen waren aus kaltem Beton, modern und seelenlos. In der Mitte der Stadt lag der See, an den wenigen unruhigen Stellen von einem Meter hohen Sicherheitszaun umgeben, ohne Zweifel elektrisch, bestückt mit Rasierklingendraht. Soldaten bewachten die wenigen Zugänge. Ruhigere Stellen waren zugänglich, dennoch ständig unter den wachsamen Augen der Soldaten. Diese Maßnahmen waren notwendig, da das "Gewässer", besonders für Kinder, sehr gefährlich war. Zumeist waren die Personen, die man am Ufer vor fand, wohl Touristen oder diejenigen, die sich ihr Leben lang nicht an diesen Anblick gewöhnt hatten. Es war wie mit jeder großen Sehenswürdigkeit. Die Anwohner nahmen sie nicht als Solche war.

Das grüne Schimmern produzierte leicht wabernde Schatten des Sicherheitszauns auf den umliegenden Gebäuden und Straßen, das Ganze brachte Streckenweise erschreckende Erinnerungen an die Atmosphäre des alten Midgar zutage.

Ich warf einen kurzen Blick zurück zu den Anderen und schluckte. Es wurde mir wohl zum Verhängnis, dass ich die Nachrichten nicht aufmerksam verfolgte. Nach einem kurzen Moment fuhr ich wieder an und führte die Gruppe das Plateau hinunter an den Stadtrand, wo ich das Motorrad abstellte und sicherte.

Während ich auf die Anderen wartete, klopfte ich Blätter und kleinere Pflanzen von meiner Kleidung und der Maschine. Ich sah Carl und Mel an, und deutete auf die Stadt. Von hier aus kann man den See gar nicht mehr sehen.... Wenn das Schimmern nicht wäre... Seltsam...., ich runzelte die Stirn. Ich dachte die Gesellschaft hätte sich zum besseren Entwickelt und solche Orte würden nicht mehr entstehen.... Relikte der Vergangenheit, was?.... Ich klemmte eine Zigarette in den Mundwinkel und stemmte die Hände in die Hüften. Es wäre wohl besser gewesen, sie hätten das Ding zugeschüttet.

Ein paar Schritte ging ich in den Ort hinein, während ich mir die Stirn rieb. Ich werd mich mal ein bisschen umsehen. Kommt mit mir, oder geht auf eigene Faust, wie ihr möchtet., sagte ich noch, bevor ich in Richtung Stadtkern ging.

Erschreckender Weise war das Erste, dass ich von Bewohnern in dieser Stadt hörte, Weinen. Eine junge Frau beweinte laut den Tod ihres Gatten, der scheinbar sehr plötzlich gekommen war. Ein leichtes Unwohlsein stieg in mir hervor, und all meine Probleme kamen mir mit einem Mal verschwindend gering vor.

[OOC: So, da Jarod sich jetzt hier umsieht, ist das eine Einladung an euch, selbst umher zu wandern und eurer Phantasie lauf zu lassen, Eindrücke zu schildern. Schliesslich dürft und sollt ihr ja kreativ mitwirken smile Wer lieber mit Jarod gehn will, kann das natürlich gern tun.]

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18.10.2009 19:41 HorneT ist offline E-Mail an HorneT senden Homepage von HorneT Beiträge von HorneT suchen Nehme HorneT in deine Freundesliste auf Füge HorneT in deine Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von HorneT anzeigen
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Die Dämmerung hatte schon eingesetzt, als wir endlich an einem Plateau aus dem Dickicht des Urwaldes hervor brachen. Ich verlagerte mein Gewicht und Willow wurde langsamer, bis er schließlich hinter Jarod stehen blieb, was meinem Rücken ein paar ruhige Augenblicke verschaffte. Wir waren nun mehrere Stunden unterwegs gewesen, was auf einem Reitvogel zu einer wahren körperlichen Herausforderung wird, ganz anders, als auf einem dieser schön gepolsterten Bikes. Ich drückte also meinen unteren Rücken etwas durch, atmete dabei tief ein und ließ den grün, schimmernden Anblick des an die Oberfläche getretenen Lebensstromes auf mich wirken.

"Nicht schlecht"

Das war das größte Lob, was man von einem Primitivling wie mir zu erwarten hatte, da mein Sinn für Ästhetik nicht unbedingt all zu geprägt gewesen war.
Ein kurzes Verharren später ging es dann auch weiter und wir suchten uns einen Weg hinunter an den Rand der Stadt.
Etwas wackelig auf den Knien, stieg ich von Willow ab und der schwarze Reitvogel, ebenfalls froh über die Entlastung, bäumte sich auf, wobei er mit den Flügeln flatterte und ein munteres "Jeeerk" von sich gab.
Ich blickte mich um und bemerkte, dass Jarod irgend etwas vor sich hin sinierte, womit ich jedoch nur wenig anzufangen wusste. Mir blieb nichts anderes übrig als bedeutungsvoll zu Nicken und darauf zu vertrauen, dass er nicht weiterhin von der Entwicklung unserer Gesellschaft sprach.

Ich werd mich mal ein bisschen umsehen. Kommt mit mir, oder geht auf eigene Faust, wie ihr möchtet.

"Hört sich nich schlecht an. Ich werd mich mal 'n bissi umschauen. . . Vielleicht gibts hier ja außer dem See noch mehr zu Sehen"

Nicht wenig später fand ich mich in den Straßen der Stadt wieder und jeder Schritt von mir wurde mit einem verheißungsvollen Klacken untermalt, welches von Willow ausging, dessen Krallen auf dem befestigten Untergrund ihren Halt suchten. Es war ein sonderbarer Ort, so viel war klar. Zwischen all den Blockhäusern, wie man sie aus Midgar kannte, kamen hier und da vereinzelt Häuser aus Holz vor und ich wurde das Gefühl nicht los, dass die Holzbauten immer mehr wurden, um so näher ich dem "See" kam.

"Weaponry"

Es stand auf einem Schild vor einem der Häuser aus Holz. Das Haus wirkte rustikal, als hätte es schon einige Jahrzente überdauert, vielleicht sogar die Meteor-Krise. Unglücklicherweise war der Shop um diese Uhrzeit geschlossen, weswegen ich mit einem Seufzer auf den Lippen weiter zog. Was mir im laufe meines Spazierganges auffiel, war, dass man die Stadt nicht so systematisch angelegt hatte, wie Midgar. Es gab hier zwischen den einzelnen Häusern viele dunkle und enge Seitenstraßen, die willkürlich durch den Abstand der Häuser zueinander entstanden waren, da hier nur selten ein Gebäude an das andere angrenzte. Auch waren die Straßen selbst sehr verwinkelt und nicht gerade zum Stadtrand hin ausgerichtet oder in Ringen um die Stadtmitte angelegt. Mit dem immergrünen Schimmer, der sich auf eben diesen niederlegte verfolgte mich die ganze Zeit ein unheimliches Gefühl der Unsicherheit, denn obgleich meine Reflexe auch noch so ausgeprägt waren, führten sie mich hier alle paar Augenblicke in die Irre. Der grüne Schimmer hatte nämlich ebenfalls etwas fließendes, wie der Lebensstrom selbst. Immer wieder wurde er intensiver oder ließ nach, was dem ein oder anderen Gegenstand, in den Seitenstraßen aus meinem Augenwinkel heraus, Leben einhauchte. Ich merkte deutlich, wie Willow von der gleichen Gefühlslage übermannt wurde, da er mir ziemlich auf den Pelz rückte und nun schon länger keinen Mucks mehr von sich gegeben hatte.

Dieses ungewöhnliche Spiel aus Natur und Mensch hielt mich fest in seinem Bann und ich wurde das Gefühl nicht los, verfolgt zu werden...

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01.11.2009 14:04 mic-exp ist offline E-Mail an mic-exp senden Beiträge von mic-exp suchen Nehme mic-exp in deine Freundesliste auf Füge mic-exp in deine Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von mic-exp anzeigen
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Ich wusste selbst nicht mehr genau, wie lange ich schon am Ufer des großen Mako-Sees gestanden und einfach nur gewartet hatte. Der unwirkliche, halb flüssige, halb gasförmige Stoff wirkte beinahe hypnotische Wirkung auf einen aus. Man konnte ihn beinahe stundenlang anstarren, ohne sich an ihm satt zu sehen, immer in der Hoffnung, dass etwas, irgendetwas, aus den schimmernden, türkisfarbenen Wogen emporsteigen würde. Schließlich war dies der Ursprung und das Ziel allen Lebens auf diesem Planeten, nicht wahr? Alle Antworten auf alle Fragen die jemals gestellt wurden lagen in ihr verborgen. Und auch alle Antworten auf die Fragen, die noch folgen würden.

Ich schluckte, und wog die Schwere der Worte, die ich gleich aussprechen würde, auf der Zunge ab. Dann senkte ich den Kopf, schloss und öffnete meine Augen wieder, und blickte traurig in das gesichtslose, grüne Licht zu meinen Füßen hinab.

„Warum… wurde mir ausgerechnet dieses Los zugewiesen? Bei all den vielen Wegen, die das Schicksal hätte einschlagen können… warum wählte es diesen? Wenn es tausend bessere Leben für mich hätte geben können, warum habe ich dieses… Schlechteste bekommen. Warum diese Qual?“

Und der See antwortete, mit halb sarkastischer, halb gleichgültiger Stimme

„Weil du… Eine Puppe… bist.“

Ich hob den Blick und starrte in die tausend Augen des schwarzen, grotesk zitternden Monsters, das sich vor mir aus den Wogen aus grünem Glanz erhoben hatte.

Angespannt ballte ich meine rechte Hand zu einer Faust. Meine eigenen Fingernägel schnitten mir in die Handfläche.

„Wer bist du?“
„Der… Ursprung… Und das Ziel…“

Die schwarze Bestie griff an, und es gelang mir nur noch, im letzten Moment auszuweichen. Nur das Echo von Dutzenden von Angsterfüllten Schreien hallte in meinen Ohren wieder.

Mideel.

Ich musste kämpfen. Ich brauchte eine Waffe…

[[OoC: Sooo, mal wieder eine kleine Action-Unterbrechung. Wir wollen schließlich dass es spannend bleibt. Micha, wo bist du? xD]]

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17.11.2009 22:32 Shino ist offline E-Mail an Shino senden Beiträge von Shino suchen Nehme Shino in deine Freundesliste auf
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